Chinesischer Onlinespielemarkt neu reguliert


6. August 2010 2 Kommentare
Zum 1.8. sind in China neue, für den Onlinespielemarkt bedeutende gesetzliche Anforderungen in Kraft getreten. Hierbei steht der Schutz von Minderjährigen im Vordergrund. So muss durch technische Vorkehrungen sicher gestellt sein, dass Jugendliche nur eine begrenzte Zeit spielen können. Hiermit soll in erster Linie potentieller Spielsucht entgegen gewirkt werden.

Darüber hinaus dürfen Spiele, die sich an Minderjährige richten, keine inhalte aufweisen, die zu einem Verhalten animieren, welches im Widerspruch zu den chinesischen ethischen Vorstellungen stehen könnte oder dazu auffordert, Gesetze zu brechen. Schließlich müssen sich chinesische Gamer nun mit ihrenm echten Namen registrieren.

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Konstantin Ewald

Konstantin Ewald

Partner at Osborne Clarke
Konstantin Ewald leitet die deutsche Interactive Entertainment Practice Group von Osborne Clarke. Er berät die Games-Branche seit 2001 in allen Rechtsfragen – on- und offline. Das Branchenmagazin JUVE schreibt über ihn: “führender Name im Games-Sektor”.

2 Kommentare zu "Chinesischer Onlinespielemarkt neu reguliert"

  1. Christian

    Ist halt die Frage, ob diese ganze Regulierung wirklich etwas bringt. Man sollte sich schon Fragen, warum sich die ganzen Jugendlichen in die virtuellen Welten stürzen. Vielleicht ist es eine Flucht vor der Realität, Flucht vor der aktuellen Politik …

  2. ElGraf

    Sehr interessant. Gibts dazu auch Quellen?

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