Gewaltdarstellung

Jugendschutz und Wirkungsforschung
19. Januar 2012

Welche Auswirkungen haben gewalthaltige Computerspiele? Diese Frage treibt seit fast zwei Jahrzehnten nicht nur Jugendschützer und Psychologen um. Auch juristisch ist diese Frage nach wie vor aktuell.
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VG Köln: Rechtswidrigkeit einer Indizierung wegen Verstoßes gegen die Kunstfreiheit
26. Oktober 2011 1 Kommentar

Nachdem das Verwaltungsgericht Köln bereits im vergangenen Jahr im Rahmen des Eilrechtsschutzes die Indizierung des Rammstein-Albums “Liebe ist für alle da” vorläufig ausgesetzt hatte (Beschluss vom 31.05.2010, Az.: 22 L 1899/09), ist die nun verkündete Entscheidung in der Hauptsache keine große Überraschung mehr. Wie das Gericht gestern mitgeteilt hat, hat es die Indizierung der CD wegen eines Verstoßes gegen die verfassungsrechtlich garantierte Kunstfreiheit aufgehoben (Urteil vom 25.10.2011, Az.: 22 K 8391/09):

Das Gericht kam zu dem Ergebnis, die Bundesprüfstelle habe die im Grundgesetz geschützte Kunstfreiheit der Gruppe „Rammstein“ in ihrer Entscheidung nicht hinreichend berücksichtigt. Die notwendige Abwägung der Kunstfreiheit auf der einen Seite mit der Jugendgefährdung auf der anderen Seite sei daher nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden.

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Bewertungskriterien für Computerspiele: Der USK (ein bisschen) in die Karten geschaut
8. August 2011

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die bekanntlich die Altersfreigabekennzeichen für Computerspiele vergibt, hat den Kriterienkatalog veröffentlicht, anhand dessen die Prüfgremien ihre Einschätzung vornehmen. Der Katalog ist allerdings sehr allgemein gehalten, als Checkliste nach der Devise “Wie weit darf ich für eine Freigabe ab 16 gerade noch gehen?” taugt er nicht.
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Online.Spiele.Jahresrückblick 2010
29. Dezember 2010

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Eine 1378km lange Provokation… kommt nun doch.
10. Dezember 2010 2 Kommentare

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Gastbeitrag: Macbeth versus Ego-Shooter – Ethische Fragen bei Computer- und Videospielen
6. Dezember 2010 3 Kommentare

Ein Gastbeitrag von Martin Lorber

Die Frage der Ethik – also die Suche nach der Antwort auf die Frage: Was sollen wir tun? – ist in der Praxis des Jugendmedienschutzes häufig sehr eng verknüpft mit dem Thema Gewaltdarstellungen; jedenfalls im deutschen Diskurs über Computer- und Videospiele. Bei der Diskussion darüber werden oft viele Kategorien möglicher Bewertung in wenig hilfreicher Weise miteinander vermischt. Es lohnt sich daher, hier einen klärenden Blick auf das Thema werfen.
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Eine 1378 km lange Provokation
30. September 2010

Der Medienkunststudent Jens M. Stober ist derzeit omnipräsent vertreten in allen Medien. Anlass für den medialen Rummel ist das umstrittene Projekt “1378 km”  – ein Ego-Shooter, ein Serious Game, eine gezielte Provokation, die pünktlich zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit die Vorgänge an der deutsch-deutschen Grenze thematisiert. Bei der Half-Life 2 Mod hat der Spieler Berichten zufolge die Aufgabe, als DDR-Republikflüchtling den Weg bis nach Westdeutschland zu schaffen. Alternativ kann der Spieler einen Grenzsoldaten der DDR spielen und auf den Flüchtling schießen oder versuchen, ihn zu verhaften. Oder der Spieler flieht als Grenzsoldat nach Westdeutschland. Dann aber verpasst er wohl die Gelegenheit als Grenzschützer einen Orden für einen Todesschuss einzusammeln, um sich sodann in einem Mauerschützenprozess für seine Taten verantworten zu müssen. Sowohl auf der Projektseite als auch im Spiel sollen geschichtliche Informationen zur damaligen Grenzsituation vermittelt werden.
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“Killerspiele”, oder: Das Ceterum Censeo der CSU
23. Juli 2010 1 Kommentar

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Aliens vs. Predator – Online-Ban für deutsche Kunden?
8. Februar 2010 2 Kommentare

Digitale Distribution und Vertrieb auf CD sind für Computerspiele keine getrennten Welten mehr. Immer häufiger müssen über den Handel vertriebene Computerspiele im Rahmen der Installation zunächst online (z.B. bei Steam) aktiviert werden. Onlineplattformen liefern auch Patches und Updates aus. Was dazu dient, durch zentrale Erfassung jedes einzelnen Software-Exemplars Raubkopien einzudämmen und Spiele aktuell zu halten, stellt den Spielevertrieb nun möglicherweise vor neuartige jugendschutzrechtliche und strafrechtliche Probleme, wie eine Diskussion um das Spiel “Aliens vs. Predator” zeigt:
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