Orientierungshilfe

Best-Practice-Guide des Justizministeriums zu verbraucherfreundlichen Apps
9. November 2017

Das Bundesjustizministerium hat eine Orientierungshilfe für App-Entwickler zum Verbraucher-, Daten- und Jugendschutz veröffentlicht. Checklisten arbeiten die für Praktiker wichtigsten Themen übersichtlich auf und dienen als erste Orientierung, worauf – jedenfalls nach Meinung des Ministeriums – bei der Entwicklung und beim Vertrieb von Apps geachtet werden sollte. Weiterlesen

App-Anbieter aufgepasst! Deutsche Datenschutzbehörden veröffentlichen Orientierungshilfe
10. Juli 2014

Der Düsseldorfer Kreis – das gemeinsame Gremium der deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden für den nicht-öffentlichen Bereich – hat nun endlich die lang erwartete “Orientierungshilfe zu den Datenschutzanforderungen an App-Entwickler und App-Anbieter” veröffentlicht.

Auf überschaubaren 33 Seiten definieren die Behörden die rechtlichen Anforderungen an Apps und befassen sich auch mit den technischen Rahmenbedingungen. Überraschungen gibt es eigentlich keine. Gelesen haben sollte man sie allerdings trotzdem, immerhin liegt zum ersten Mal eine abgestimmte Zusammenfassung der datenschutzrechtlichen Spielregeln vor, die App-Anbieter nach Ansicht der Aufsichtsbehörden zu beachten haben. Und diese Spielregeln sollte man gut verinnerlichen, denn die deutschen Datenschutzbehörden werden ab sofort gegen Anbieter vorgehen, deren Apps den Anforderungen des Datenschutzrechts nicht genügen, machte der Leiter der federführenden bayerischen Aufsichtsbehörde bei der Vorstellung des Papiers unmissverständlich klar. Bisher haben die deutschen Datenschutzbehörden zwar auch Apps danach untersucht, ob sie den datenschutzrechtlichen Anforderungen genügen. Verstöße wurden jedoch nur in geringem Umfang geahndet. Häufiger Kritikpunkt war dabei die mangelnde Transparenz für die Nutzer darüber, welche Daten über die App gesammelt werden, auf welche Daten Zugriff besteht, wie die Daten verarbeitet und für welche Zwecke die Daten genutzt werden. Die Missachtung der neuen Orientierungshilfe kann mit Bußgeldern bis zu EUR 300.000,00 geahndet werden, oftmals in Verbindung mit einem erheblichen Imageschaden. Der bislang herrschende “Waffenstillstand” ist damit vorbei! Weiterlesen